Ganz allein und einsam
Ich bin ganz allein
und einsam
in der Dunkelheit.
Um mich herum
nur Todesstille.
Einzig unterbrochen durch
das Ticken der Uhr.
Ich bin ganz allein
und einsam
in einer gefühllosen Welt.
In einer Welt
mit Hoffnungslosigkeit.
Einzig bleibt
die Gefühllosigkeit.
Ich bin ganz allein
und einsam
ohne zu wissen
warum, weshalb, wie.
Ganz allein
mit einer Kälte
die sogar
Tränen der Sehnsucht
gefrieren lässt.
Ich bin ganz allein
und einsam
ohne zu wissen
wie Dinge
ungeschehen gemacht werden können.
Auf der Suche
nach Verständnis.
Doch schlussendlich
nur ausgelacht.
Wurde
viel zu oft benutzt.
Habe
viel zu oft verziehen.
Habe
viel zu oft vertraut.
Habe
viel zu oft geglaubt.
Ich bin ganz allein
und einsam
am Ende eines Traums.
Ich bin ganz allein
und einsam
am Ende von Liebe.
Ich bin ganz allein
und einsam
am Ende von Freundschaft.
Ich bin ganz allein
und einsam
am Ende des Vertrauens.
Ich bin ganz allein
am Ende der Hoffnung.
Ich bin ganz allein
und einsam
am Ende des Lebens.
Ist es
ein Abschied für immer?
© 16. Mai 2002